Tagesausflug nach Regensburg

Am 13.September fand nun der letzte gemeinsame Tagesauslug im Jahr 2017 zusammen mit dem Landshuter Netzwerk statt. Haus Isar musste dieses Mal ihre Teilnahme leider kurzfristig absagen. Vorweg: schön war`s trotzdem.

Mit einer folglich etwas kleineren Gruppe, als wir es normalerweise gewohnt sind, machten wir uns auf nach Regensburg. Unser erstes Ziel war das historische Rathaus, in dem wir den Folterkeller mit allen schaurigen, originalen Folterinstrumenten seit dem Mittelalter besichtigen durften. Viele Klienten staunten dabei nicht schlecht, was auch hier in Bayern schon bei eher geringen Delikten zur Anwendung kam. Da machte es natürlich Sinn, danach etwas weniger „grausiges“ zu machen, weshalb wir einen schönen Stadtbummel bei strahlendem Sonnenschein durch die Altstadt und ihre Gässchen machten. Nachdem beinahe jeder etwas für sich oder seine Lieben gefunden hatte, musste natürlich noch der Regensburger Dom besichtigt werden mit seinen beeindruckenden Maßen.

Der letzte Kooperationsausflug war, genau wie die vorangegangenen, wieder ein voller Erfolg und wir freuen uns alle schon auf nächstes Jahr und neue Ausflüge.

 


Zur Abwechslung ging unsere diesjährige Urlaubsfreizeit nicht wie gewohnt in den Bayerischen Wald, sondern ans andere Eck unseres schönen Bayerns, ins Chiemgau.

Eine erholsame Urlaubsreise im goldenen Herbst - so war es geplant. Doch das Chiemgau meinte es zunächst nicht gut mit uns und empfing uns mit Kälte und Regen.

Dafür wurden wir umso herzlicher von unserer Gastgebern begrüßt. Und beim Erblicken des wunderschönen Brunnerhofes in Gerating mit anliegendem Selbstversorgerhaus blieb uns beinahe der Mund offen stehen. Die geräumigen, modernen und liebevoll eingerichteten Zimmer trafen von Anfang an auf Begeisterung und mit dem großen Kamin in der Stube, konnten wir auch der Kälte den Garaus und es uns gemütlich machen.

Am Hof gab es verschiedene Tiere wie Kühe, Kälber, Pferde, Hühner und Katzen zu bestaunen. Für alle ein wahrhaft schöner Ort um zu verweilen, sich zu entspannen und das Leben auf dem Land zu genießen.

Nach dem Beziehen des Ferienhauses und der Begutachtung des Geländes sowie der Stallungen, fuhren wir in das nahegelegene Traunstein. Dort nutzten wir die Zeit für einen Stadtbummel, bei dem jeder ein nettes Souvenir für sich oder die Daheimgeblieben ergattern konnte.

Wieder im Ferienhaus angekommen ging es gemeinsam ans Abendessen zubereiten. Wie jedes Jahr das altbewerte Gericht: Spaghetti Bolognese, gut und einfach, aber einfach gut.

Am nächsten Tag trotzten wir Wind und Wetter und machten uns auf nach Gstadt, um dort mit dem Schiff auf die Fraueninsel überzusetzen. Das Schifffahren und der Besuch der Fraueninsel war für viele das erste Mal und so war das Interesse an der Insel groß. Bei einem Rundgang um die Insel konnte man die Kirche, den Klosterladen, kleine Inselläden, viele bunte Blumen und Enten entdecken. Anschließend wärmten wir uns bei einem heißen Getränk im Café zur Linde auf. Den Abend ließen wir mit einem gemütlichen Spieleabend ausklingen.

Erschöpft und etwas wehmütig fuhren wir am Abreisetag wieder etwas früher nach Landshut zurück. Einen kurzen Zwischenstopp in Waldkraiburg ließen wir uns aber nicht nehmen und so ließen wir dort unsere diesjährige Urlaubsfreizeit bei wärmendem Kaffee und leckerem Kuchen noch in gemütlicher Runde ausklingen.

Auf Wiedersehen schönes Chiemgau und vielen Dank an unsere Gastgeber!

 


Röslein, Röslein, Röslein rot…

Am 26. Juni um 11:00 Uhr war es soweit: der zweite von drei Kooperationsausflügen 2017 zusammen mit dem Landshuter Netzwerk und dem Haus Isar konnte starten. Leider war uns der Wettergott dieses Mal nicht gewogen, sodass wir die Reise zum Botanischen Garten München bei strömenden Regen antreten mussten. Erfreulicherweise waren wir dennoch ein großes Grüppchen von ca. 25 Leuten, die sich noch dazu die gute Laune nicht durch den Wolkenbruch verderben ließen.

Angekommen im Botanischen Garten bildeten sich dann kleinere Grüppchen, sodass man die teils engen Fußwege in den riesigen Gewächshäusern ohne „Stau“ durchwandern konnte. Angesichts der schieren Größe oder leuchtenden Blüten mancher Pflanzen konnte man des Öfteren ein erstauntes „oohh“ oder „aahh“ von unseren Klienten vernehmen. Auch ein paar Fische und Schildkröten waren zu sehen, was ebenfalls großen Anklang fand.

Die Resonanz für den Ausflug war trotz des schlechten Wetters durchweg positiv. Der Botanische Garten bot einen schönen Überblick über die Pflanzenwelt der verschiedenen Kontinente mit interessanten Hintergrundinformationen. Einziger Wehrmutstropfen: Die wunderschöne Außenanlage war aufgrund der Witterung kaum begehbar.

Nun freuen sich alle Beteiligten aber erst einmal auf September. Da geht es dann nach Regensburg, um die historische Stadt zu erkunden.

 


Ein Tag auf dem Bauernhof von damals

Im Mai fand heuer der erste Tagesausflug statt, welche dreimal im Jahr in Kooperation mit dem Landshuter Netzwerk und dem „Haus Isar“ organisiert werden.

Bei sommerlichem Wetter kam unsere fast 20 köpfige Truppe im Massinger Bauernhofmuseum an. Dort machten wir uns gemeinsam auf, die zahlreichen alten und riesigen Bauernhöfe zu erkunden und tauchten in die Geschichte des damaligen Bauernlebens ein. Vor allem aber hat es den meisten der Stand mit frisch gebackenem Brot aus dem Steinofen angetan, so sah man später einige unserer Leute mit großen Tüten voll Brot auf dem weitläufigen Gelände spazieren.

Alle alten Höfe des riesigen Areals und deren Gebäude waren frei begehbar und somit erhielt man einen guten Einblick, wie sich das Bauernleben sich im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Jeder konnte sich dabei die Zeit nehmen, das Museum auf eigene Faust zu erkunden und auch beim gemütlichen Spaziergang mit anderen ins Gespräch zu kommen. Anschließend ließen wir den Ausflug gemeinsam im Hofcafè ausklingen, wo stolz die gekauften Souvenirs gezeigt und verglichen wurden.

Nicht nur das Wetter machte gute Laune, somit freuen wir uns alle schon auf den nächsten gemeinsamen Ausflug, der uns im Juli in den Botanischen Garten nach München führen wird.

 


ABW- Gartenprojekt

Alles Neu macht der Mai – und so auch der Juni!

So kam es, dass wir uns dazu entschlossen, gemeinsam mit unserer diesjährigen Hochschul-Projektpraktikantin Nina Trottnow, den kleinen Garten im Hinterhof der Diakonie mit den ABW-KlientInnen neu zu gestalten.

Zum Auftakt kreierten wir im Rahmen unseres Freizeittreffs bunte Bilder zum Thema „Mein Traumgarten“ und gestaltenden aus Steinen aus dem Garten und bunten Acrylfarben unsere individuelle Gartendeko.

Wir nutzten die Sonnenstunden an drei Projekttagen, um gemeinsam die Gartengestaltung zu planen, einzukaufen, zu pflanzen, zu gestalten und nicht zu vergessen, den Garten zu genießen.

Wer einen eigenen Garten hat weiß es nur zu gut…der Garten lebt, beruhigt und verleiht einem ein gutes Gefühl. Dies wollten wir an unsere Klienten weitergeben. Das gemeinsame Pflanzen und säen, zu sehen wie etwas wächst und sich auch darum zu kümmern macht Spaß, stellt aber auch eine Herausforderung dar, benötigt viel Achtsamkeit und Hingabe und das nötige „Know How“.

Die erhielten wir durch die fachkundige Beratung und Unterstützung durch die Gärtnerei „Grün und Gut“, einem der Arbeitsprojekte der Diakonie. Dort nahm sich die Leitung Frau Thomas und auch Herr Straßer viel Zeit, um uns eine Grundausstattung an Kräutern, Gemüsesorten und Stauden zusammenzustellen. Auch mit Blumentöpfen, Erde, Spaten, Gießkanne und anderen Gerätschaften wurden wir ebenfalls gut ausgerüstet. Schon bei der Führung durch die Gärtnerei kamen wir bei der Vielfalt ins Staunen.

Eine Woche später wurde nun endlich gepflanzt. Das machte allen Beteiligten am meisten Spaß, trotz des harten Bodens welcher das Einsetzen erschwerte. Doch mit gemeinsamer Muskelkraft konnten wir auch diese Hürde meistern. (Fast) rechtzeitig vor Beginn eines kräftigen Sommergewitters, hatten wir unsere Pflanzen weitestgehend unter die Erde gebracht und retteten uns ins Trockene.

Am letzten Projekttag pflanzten wir erneut und verpassten dem Garten mit unseren bunten Steinen und Beschriftungen der Kräuter noch den letzten Schliff.

Wir freuen uns schon jetzt auf viele schöne Sommertage beim gemeinsamen Kaffee im Garten und eine ertragreiche Ernte. Wir hoffen, dass uns die Schnecken bis dahin auch noch etwas übrig lassen 

 

 


Jahresrückblick - Das war unser 2016….

 

Das letzte Jahr war sehr ereignisreich für das ABW, geprägt von Meilensteinen und Umbrüchen.

Unser Dienst feierte sein 10-jähriges Jubiläum, mit einem Empfang für Wegbegleiter, Kooperationspartner, dem Kostenträger und vielen Kollegen.

Wir freuten uns über die zahlreichen Danksagungen für unsere gemeindepsychiatrische Arbeit und unser persönliches Engagement, sowie auch über die herzlichen Glückwünsche für die nächsten Jahre mit unseren Dienst unter neuer Leitung.

Ende des Jahres blickten wir auf 10 ereignisreiche und erfolgreiche gemeinsame Jahre zurück – manche KlientInnen waren sogar von Anfang an mit dabei. Wir nutzten die alljährliche Weihnachtsfeier, um auch mit unseren Betreuten das Jubiläum noch einmal richtig zu feiern – Mit Foto-Show und im besinnlichen Rahmen mit selbstgebackenen Plätzchen und einem reichlich geschmückten Tannenbaum, welcher in den Farben der Diakonie erstrahlte. Für gute Laune und das leibliche Wohl sorgte eine riesige „Brezen - 10“.

Abseits der alltäglichen Lebens- und Alltagsbewältigung eines jeden, organisierten und motivierten wir auch wieder zu so mancher interessanten Aktivität wie z.B. unserem alljährlichen Sommerfest, der Urlaubsfreizeit in den Bayerischen Wald, zum Straubinger Tierpark, zur BMW Werksführung nach Dingolfing, zum Minigolfen und Vielem mehr.…

Zum anderen gab es 2016 einen wichtigen Personalwechsel. Unsere Dienstleitung Michèle Staudinger übergab (nach zehnjährigem Dienstjubiläum) den Staffelstab an ihre langjährige Mitarbeiterin aus dem Team und nun neue Leitung Bettina Wimmer.

Alles Gute fürs neue Jahr mit all seinen Herausforderungen wünscht das Team des ABW!



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