Der Landesverband der Diakonie in Bayern

Die Diakonie in Deutschland ist als Verband organisiert. An seiner Spitze steht der Bundesverband, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (DW EKD) mit Sitz in Stuttgart und Berlin. In jeder Landeskirche gibt es ein sogenanntes ?gliedkirchliches" Diakonisches Werk. Die Zuständigkeitsgebiete entsprechen damit bis auf wenige Ausnahmen nicht den jeweiligen Bundesländern, sondern den Gebieten der evangelischen Landeskirchen. So kommt es, dass es in einzelnen Bundesländern mehrere Diakonische Werke gibt ? weil es dort auch mehrere Landeskirchen gibt. Insgesamt sind es gegenwärtig 24 Landesverbände.

Das Diakonische Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der Landesverband der bayerischen Diakonie, hat seinen Sitz in Nürnberg. Es vertritt seine über 1.300 Mitglieder gegenüber der Politik, der Kirche, den Kassen und anderen Kostenträgern, den Medien, der Öffentlichkeit und anderen Partnern.

Neben der Geschäftsstelle in Nürnberg und einer Außenstelle in München ist das Diakonische Werk Bayern in nahezu jedem Dekanatsbezirk vertreten. Die Bezirksstellen der Diakonie in Bayern übernehmen landesverbandliche Aufgaben vor Ort. Sie koordinieren die diakonischen Angebote, gewährleisten die Vernetzung von Kirche und Diakonie und vertreten die Ziele und Anliegen der Mitglieder auch politisch.

Die Mitglieder sind Kirchengemeinden und Träger mit ihren Einrichtungen. Ihre Größe reicht von der kleinen Diakoniestation mit wenigen Mitarbeitenden bis zu großen Trägern mit mehreren Tausend Mitarbeitenden. In der regelmäßig stattfindenden Mitgliederversammlung wählen sie den Diakonischen Rat, das Aufsichtsgremium der Diakonie in Bayern. Der Diakonische Rat wiederum beruft den Präsidenten und den Vorstand des Landesverbandes.

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