Gemeinschaftliches Wohnen

Diakonie bietet Plattform für gemeinschaftliche Wohnprojekte


(Pressemitteilung)
In jedem Alter gute Kontakte zu Freunden und Nachbarn zu haben, ist eine Lebensqualität, die zunehmend in Mehrgenerationen-Wohnprojekten gesucht wird. Das Diakonische Werk will diese Wohnidee unterstützen und richtet dazu auf ihrer Homepage eine Internet-Plattform ein. Dort soll es demnächst ein Kontaktforum für Interessierte und spezielle Informationen geben, um Projekt-Gruppen in Landshut zu initiieren. "Wir werden auch Treffen organisieren und die Teilnehmer während der Anfangsplanung begleiten, wenn dies gewünscht ist", sagte Geschäftsführer Holger Peters.

Auf Einladung der Diakonie sprach am Mittwochabend der Kasseler Finanzberater, Dr. Harald Mollberg, im Matthäusstift über die Verwirklichung innovativer Wohnkonzepte. "Gemeinschaftliches Wohnen hat soziale, ökonomische und ökologische Vorteile",  sagte er. Eine geeignete Rechtsform, neutrale Experten und verbindliche Beschlüsse seien jedoch unerlässlich, um aus einer Interessengruppe eine funktionierende Wohngemeinschaft zu machen. Konflikte zwischen den Bewohnern können nach seiner Erfahrung mit Supervisionen gut gelöst werden.

Als ein gelungenes Beispiel einer Wohngenossenschaft stellte er "Alternativ 2000" in Kassel vor, wo Menschen unterschiedlichen Alters und sozialer Schichtung zusammen leben. Mollberg ist Vorstandsmitglied des Forums Gemeinschaftliches Wohnen - ein bundesweiter Verein, der Projektgruppen vernetzt und sich für bessere Rahmenbedingungen für Wohngemeinschaften einsetzt.

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