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Aktualisiert am 18.04.2013


Mit einem Paten zum neuen Job


patenmodell.de

Diakonisches Werk startet Patenmodell für Arbeitsuchende

Führungskräfte mit guten Kontakten und Berufserfahrung helfen Menschen auf deren Weg zurück ins Arbeitsleben. Das ist die Kernidee des Patenmodells, dem neuesten Angebot des Diakonischen Werkes Landshut. Die Jobpaten arbeiten ehrenamtlich, daher ist die Betreuung für Arbeit suchende Klienten kostenlos.

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Holger Peters, geschäftsführender Vorstand des Diakonischen Werkes, ist vom Erfolg des Patenmodells überzeugt: „Wir haben schon jetzt drei motivierte Führungskräfte aus verschiedenen Berufsfeldern zur Verfügung, die mit ihrer Erfahrung bestimmt etwas bewegen können.“ Aus der Telekommunikationsbranche sowie aus der Personal- und Unternehmensberatung stammen die Jobpaten in Landshut, die gerne dazu beitragen möchten, dass arbeitslose Menschen wieder eine geeignete Stelle finden.
 
Paten als „Türöffner“
Ihre Aufgabe ist, das Selbstwertgefühl der Klienten aufzubauen, sie für die Bewerbungsphase zu motivieren und Tipps für die Stellensuche zu geben. Diese Betreuungsform hat den Vorteil, dass auf die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen individuell eingegangen werden kann. Mit Hilfe eines Integrationsplans werden gemeinsam geeignete Schritte erarbeitet.
Die Jobpaten sind nicht dazu da, eine neue Arbeitsstelle anzubieten. Aber sie werden ihre Netzwerke aktivieren und Kontakte herstellen. Auf diese Weise kann der Pate im Einzelfall durchaus zum „Türöffner“ in den begehrten Beruf werden.
 
Bundesweites Modell mit Erfolg
Was vor einigen Jahren in der Diakonie Berlin und Brandenburg begonnen wurde, ist heute ein bundesweit aktives und mit Preisen ausgezeichnetes Coaching-Modell. Derzeit sind mehr als 400 Jobpaten ehrenamtlich aktiv. Ursprünglich für die berufliche Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen gedacht, hat sich das Projekt inzwischen auch inhaltlich ausgeweitet. Aufgrund der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen gehören Arbeit suchende Menschen mit Behinderung ebenso zur Zielgruppe des Patenmodells wie Jugendliche in der Berufsorientierungsphase und Migranten.

Ehrenamtliche gesucht
Von der Patentätigkeit profitieren jedoch nicht nur die Klienten. Sie kann auch für die Jobpaten selbst gesellschaftliche Anerkennung, persönliche Zufriedenheit und ein Plus an sozialer Kompetenz bedeuten. Der Koordinator für den Raum Niederbayern, Bernhard Huber, freut sich über jeden Neuzugang: „Wir wünschen uns noch mehr ehrenamtliche Kräfte mit Führungserfahrung, damit wir möglichst viele Arbeitslose betreuen können.“ Begeistert von dieser Art des bürgerschaftlichen Engagements ist übrigens auch Oberbürgermeister Hans Rampf: Er hat die Schirmherrschaft für das Patenmodell übernommen.




Kontakt:
 
Thomas Beißner - Diakonie für Arbeit
Tel. 0871 / 609 305
E-Mail: patenmodell@diakonie-landshut.de

Bernhard Huber - Patenmodell
Koordinator für Niederbayern
Tel. 0871 / 609 234
E-Mail: Patenmodell.Huber@vivento.de

 

http://www.patenmodell.de/

 

 

ZUR VIDEOAUFZEICHNUNG --- > SAT1 Sendung vom 28.06.08