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Aktualisiert am 18.04.2013


Diakonie International

Hilfe ist dringend nötig

Die Zahlen sind alarmierend: rund zehn Millionen Menschen im südlichen Afrika hungern. Anhaltende Dürre, verfehlte Landwirtschaftspolitik und nicht zuletzt die dramatische Ausbreitung von HIV/Aids haben zu einer Ernährungskrise geführt. Die Diakonie Katastrophenhilfe lindert die akute Not mit Lebensmitteln und Zusatznahrung für Kinder unter fünf Jahren.

Zugleich fördert sie den Anbau von dürreresistenten Pflanzen wie Sorghum, einem der widerstandsfähigsten Brot-Getreide Afrikas. Saatgutbanken für Maniok, Süßkartoffeln und Gemüse werden aufgebaut und damit die Vorratshaltung verbessert. Das soll den Bauernfamilien helfen, sich künftig auch unter ungünstigen äußeren Bedingungen selbst zu ernähren.

 

Nahezu überall auf der Welt, wo Menschen unter den Folgen von Katastrophen oder Krieg und Vertreibung leiden, ist die Diakonie präsent, und das mit drei verschiedenen Organisationen:

 

  • Die Diakonie Katastrophenhilfe ist zur Stelle, wenn die Not am größten ist: bei Erdbeben, Überschwemmungen, Dürren oder Epidemien. Sie hilft Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen wurden, aber auch von Krieg und Vertreibung. Sie hilft unabhängig von Hautfarbe, Alter, Geschlecht, Religion und Nationalität.

 

  • "Brot für die Welt" ist eine Aktion der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit und wird getragen von allen evangelischen Landes- und Freikirchen Deutschlands. Sie steht unter dem Dach des Diakonischen Werkes der EKD. In jährlich mehr als 2000 Projekten und Programmen wird gemeinsam mit Partnern in Übersee Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Die Projekt-Mittel, die den Entwicklungspartnern vor Ort zur Verfügung stehen, kommen aus Spenden. Die einheimischen Partner von "Brot für die Welt" sind für die Planung und Durchführung der Projekte sowie für den korrekten Einsatz der Gelder verantwortlich.

 

  • Das Verschwinden des "Eisernen Vorhangs" hat das Leben der Menschen in Osteuropa grundsätzlich verändert. Mit dem Zusammenbruch der politischen Strukturen brachen auch wirtschaftliche Systeme und soziale Sicherungen zusammen. Vielen Millionen Menschen in den mittel- und osteuropäischen Ländern geht es heute wirtschaftlich schlechter als in den letzten Jahren der kommunistischen Herrschaft. Sie leben in Armut und Elend. Leidtragende sind Kinder, Alte, Kranke, Behinderte und kinderreiche Familien."Hoffnung für Osteuropa" wurde 1994 als Netzwerk der Hilfe gegründet. Es kooperiert mit einheimischen Partnern und leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Zu den Projekten, die in den letzten Jahren gefördert wurden, zählen Einrichtungen für Straßenkinder, Kinder- und Jugendbegegnungsstätten, Diakonie- und Sozialstationen, Menschenrechtszentren, Altenheime und Kindergärten.