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Aktualisiert am 18.04.2013


"Ein Schmuckstück für die Gemeinde"


Dekan Siegfried Stelzner begrüßte alle Anwesende

Adlkofen weihte feierlich ihr Seniorenheim Elisabethstift ein

„Für die Diakonie Landshut ist der heutige Tag etwas ganz besonderes, sie ist auch in Adlkofen angekommen“, sagte Dekan Siegfried Stelzner in seiner Rede zur Einweihung des Elisabethstifts in Adlkofen. Man weihe zwar nicht jeden Tag ein Seniorenheim ein, es sei auch nichts Neues, da sich die Diakonie seit rund hundert Jahren um die Seniorenbetreuung bemüht, drei Seniorenheime und weitere Projekte die sie mit diesem Thema betreibt.

Es stehe der Kirche gut an sich älterer Mitmenschen intensiv anzunehmen, man sehe dies keinesfalls als Last, da auch alte Menschen Geschöpfe Gottes und wertvoll sind. Diese Haltung passe auch genau zur Namensgeberin Elisabeth von Thüringen, die als leuchtendes Beispiel für die Sorge um Hilfsbedürftige, Kranke und Schwache gilt. Man sei zwar gezwungen Heime für Senioren mit spitzer Feder zu führen, auch den Mitarbeitern werde vieles abverlangt. Doch stehe im Vordergrund den Bewohnern ein menschenwürdiges Zuhause zu bieten das eine bedarfs- und fachgerechte Pflege einschließt. Sein Dank gelte der Gemeinde Adlkofen für das entgegengebrachte Vertrauen, dem Landkreis für die umfassende Unterstützung wie auch Bauträger WOB und allen an der Realisierung beteiligten für das konstruktive Miteinander.


Die Festrede hielt Staatsminister a. D. Erwin Huber, er beglückwünschte Bürgermeister Josef Scharf ausdrücklich zu diesem gelungenen Vorzeigeprojekt

 

Bereicherung für Adlkofen und die Region

Staatsminister a. D. Erwin Huber würdigte in seiner Festrede das Elisabethstift als großartige Einrichtung und Bereicherung für das Angebot sozialer Projekte in Adlkofen und der Region. Dazu könne er Bürgermeister Josef Scharf nur beglückwünschen. Das Zusammenspiel privater Investoren und erfahrenem Träger belege eindrucksvoll dass gemeinsames Engagements zu einem wahrlich gelungenen Ziel führen kann. Dass die Bewohner hier als Gast gesehen werden, sei Ausdruck neuer Denkweisen und unterstreiche dass ältere Menschen hier Respekt und Würde genießen, zur Gemeinschaft gehören. Adlkofen setzte damit ein Zeichen das ein gutes Zuhause mit hohem Qualitäts- standards vorbildlich vereine. Dafür brauche es vor Allem motiviertes und qualifiziertes Personal, das leider meist nicht die Anerkennung findet das es verdient. Er wünsche dem Elisabethstift viel Erfolg und Gottes Segen zum Wohle der älteren Generation.

 

Das Gefühl willkommen zu sein

Auch stellvertretender Landrat Josef Haselbeck gratulierte Adlkofen zum Elisabethstift. Heute, wo Gesellschaft und Generationen oft auseinander zu triften drohen gelang es mit diesem Vorzeigeprojekt ein wichtiges und richtiges Zeichen zur rechten Zeit zu setzen, in der jung und alt bestens miteinander harmonieren. Menschen können in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, die Diakonie als erfahrener Partner garantiere, dass sie soviel Pflege wie nötig, aber auch soviel Freiheit wie möglich genießen können. In diesem Sinne wünsche er allen Bewohnern dass sie sich wohlfühlen im Haus und dem Elisabethstift alles Gute und eine glückliche Zeit.




Zahlreiche weltliche und kirchliche Würdenträger fanden sich am Samstag zur offiziellen Einweihung des Elisabethstift Adlkofen ein

Pfarrer Georg Forster und sein evangelischer Amtskollegen Pfarrer Hartmut Grosch segneten feierlich das Gebäude

Josef Scharf wünschte Leiterin Manuela Berghäuser und Mitarbeiterin in der Sozialen Betreuung Eva-Maria Krätzig viel Erfolg für das Elisabethstift und überreichte ein Präsent der Gemeinde

Bürgermeister Josef Scharf hielt nicht ohne Stolz Rückschau auf die Phasen des Realisierung und den Startschuss zum Bau mit dem ersten Spartenstich vor erst 15 Monaten. Hier waren bereits wichtigsten Hürden genommen, doch bestand noch vielfach Skepsis die sich aber mehr und mehr zerstreute. Um so mehr freue er sich über das nun fertige rundum gelungene Projekt, als echten Zugewinn für Adlkofen. Es füge bestens ins Ortsbild und in die Gesellschaft ein, gibt den Seniorinnen und den Senioren das Gefühl: Hier sind sie willkommen. So gelte sein ausdrücklicher Danke all jenen die Hand in Hand dazu beitrugen dieses Schmuckstück zu schaffen.

Danke sagte auch der Vertreter der WOB-Immobilien GmbH Franz Wax für die konstruktive Zusammenarbeit mit allen am Bau beteiligten Behörden, Firmen und Entscheidungsträgern. Schließlich segneten Pfarrer Georg Forster und sein evangelischer Amtskollegen Pfarrer Hartmut Grosch feierlich das Gebäude.


Pressebericht und Fotos:
Johann Harant, Landshuter Zeitung

 

www.elisabethstift-adlkofen.de