Bürgermedaille für Brigitte Hochban

Foto: Werner Götz

Als große Anerkennung für ihre ehrenamtliche Arbeit für und bei der Landshuter Tafel erhielt Brigitte Hochban die Bürgermedaille aus der Hand von OB Hans Rampf.

Brigitte Hochban ist Mitgründerin, Leiterin und Motor dieser sozialen Einrichtung, die so wichtig ist für arme Menschen in unserer Stadt. Die DIAKONIE Landshut ist Träger dieser Einrichtung.

Auch wir danken Frau Hochban für über 12 JAHRE unermüdlichen Einsatz und gratulieren ihr zu dieser hohen Auszeichnung.

VERGELT’S GOTT

Holger Peters (GF Diakonie), Brigitte Hochban

Die Rede von OB Hans Rampf zu Ehren von Brigitte Hochban

Meine Damen und Herren,

ich freue mich, die Bürgermedaille an Brigitte Hochban zu verleihen.

Frau Hochban gehörte zu den Gründern der Tafel Landshut und ist deren Leiterin. Die Idee der Tafel ist einfach und für alle Beteiligten ein Gewinn: Täglich fallen bei Lebensmittelproduzenten, in Supermärkten, in Hotels und Restaurants, auf Wochenmärkten und bei Veranstaltungen große Mengen von Lebensmitteln an, die – obwohl qualitativ einwandfrei – im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verkauft werden können, und oft im Müll landen. Diese werden von den Mitarbeitern der Tafeln eingesammelt und kostenlos oder sehr günstig an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte weitergegeben. Die erste Tafel wurde 1993 in Berlin gegründet, das Motto war und ist, eine Brücke zu sein zwischen Überschuss und Mangel.

Die Idee fand schnell viele Nachahmer, inzwischen gibt es deutschlandweit rund 900 Standorte.

Zielgruppe waren zunächst Obdachlose, die Zielgruppe hat sich in den vergangenen Jahren jedoch gewandelt, es sind jetzt vor allem Arbeitslose und Geringverdiener, Alleinerziehende und Rentner.

Als Brigitte Hochban 2005 bei den Gründungssitzungen der Landshuter Tafel teilnahm, war sie eine unruhige Ruheständlerin, die schnell sah, wo Not am Mann oder in diesem Fall an der Frau war. Die ehemalige Einzelhandelskauffrau, die an der Niedermayerstraße ein eigenes Schuhgeschäft hatte, konnte ihr Wissen und ihre Tatkraft sofort erfolgreich einsetzen.

Die Kunden sind in den vergangenen 15 Jahren immer mehr geworden, die Sponsoren glücklicherweise auch: Die Tafel wird in Landshut von vielen Lebensmittelläden und -herstellern sowie von Privatpersonen und Vereinen mit Sach- und Geldspenden unterstützt. Die Stadtwerke übernehmen beispielsweise die Stromkosten. War es anfangs oft mühsam, die Spender von der Idee der Tafel zu überzeugen, kommen Lebensmittelläden und Privatleute heute von selbst auf die Mitarbeiter der Tafel zu.

Die Tafel erfordert viel Organisationsarbeit und Logistik, der sich Brigitte Hochban mit ganzer Kraft widmet.

Für die Kunden ist die Tafel eine unschätzbare Hilfe, um den Alltag zu bewältigen. Wenn das Geld wird am Essen gespart, oft auch zu Ungunsten der Gesundheit.

Ich habe schon oft darüber gesprochen, dass ehrenamtliche Arbeit die Löcher stopft, die sich im sozialen Netz auftun. Die Arbeit von Brigitte Hochban ist ein Beispiel dafür wie es eindrucksvoller nicht sein könnte.

Quelle: Presseamt der Statd Landshut

Brigitte Hochban mit Dekan Siegfried Stelzner an Ihrem Ehrentag

Bericht der Landshuter Zeitung über die Verleihung der Bürgermedaillen

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Der Film von ISAR TV

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Brigitte Hochban feierte Ihren 75. Geburtstag

Brigitte Hochbahn

Zum 75. Geburtstag von Brigitte Hochban, der Initiatorin und Leiterin der "Landshute Tafel" veröffentlichte die Landshuter Zeitung einen schönen Artikel.
Die Headline des Artikels, "Die Tafel ist meine Lebensaufgabe" sagt eigentlich schon alles über die Frau, die ihren Lebensabend in den Dienst einer wichtigen sozialen Aufgabe gestellt hat.
Auch die DIAKONIE Landshut gratuliert Brigitte Hochbahn zu Ihrem Ehrentag und bedankt sich bei Ihr für das soziale Engagagement. Wir wünschen Ihr aber auch noch viele ruhige Tage im Kreis Ihrer Familie!

Vergelt's Gott!


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V. l. Irmgard Höhne (Diakonie), Brigitte Hochban, Dekan Siegfried Stelzner, Korenlia Geröne-Schubert (Diakonie) bei der Feier zum 75. Geburtstag

Architekt Manfred Wimmer spendet für die Landshuter Tafel!

Quelle: Landshuter Zeitung 20.12.2014

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